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Herzlich Willkommen
auf der Internetseite von
Dr. Sandra Elze und Dr. Michael Elze
in Prien am Chiemsee!
Liebe Besucherinnen und Besucher,
wir freuen uns, Sie auf unserer Internetseite begrüßen zu dürfen. Sie finden hier Informationen über unsere Praxis für Psychotherapie in Prien am Chiemsee mit Informationen zu unserem Behandlungsangebot, zur Anfahrt, zu freien Therapieplätzen bzw. Wartezeiten sowie zu den Kontaktmöglichkeiten. Wenn Sie mehr über uns erfahren möchten, klicken Sie bitte hier.
Darüber hinaus finden Sie hier in unserem Informationsportal PsychNet umfangreiche Informationen über seelische Erkrankungen wie Depressionen, Ängste, Zwänge, Posttraumatische Belastungsstörungen usw., für Patienten, Angehörige und Fachkreise.
Mit den besten Grüßen aus Prien,
Dr. Sandra Elze und Dr. Michael Elze Fachärzte für Psychotherapeutische Medizin.
Themenübersicht
Depressionen
Depressionen gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen. Neben einer gedrückten Stimmung und einer ausgeprägten Freud– und Interessenlosigkeit leiden die Betroffenen im Rahmen der Depression häufig auch unter weiteren Beschwerden wie einer schnellen Ermüdbarkeit, Konzentrationsstörungen, sozialem Rückzug oder Schlafstörungen. Viele Betroffene leiden auch unter sich immer wiederholenden Grübelgedanken, die sie bis in die Nacht verfolgen. Häufig leiden die Betroffenen unter einem verminderten Selbstwertgefühl und reduziertem Selbstvertrauen. Hinzu kommen können Symptome wie Appetitlosigkeit oder Frustessen, körperliche Beschwerden, Antriebslosigkeit, Tagesmüdigkeit sowie bei schweren Depressionen auch Suizidgedanken und Suizidhandlungen.
Neben den so genannten “Unipolaren Depressionen”, bei denen die Erkrankten vorrangig unter den Phasen mit niedergedrückter Stimmung leiden, gibt es auch weitere Krankheitsbilder wie z.B. die:
Bipolare Erkrankungen / Manie
Die so genannte bipolare affektive Störung ist eine Erkrankung, bei der die Stimmung und die Aktivität der Betroffenen deutlich verändert sind. Es kommt zu einem Wechsel von Phasen mit gehobener Stimmung, vermehrtem Antrieb und Aktivität (sogenannten “hypomanischen” oder “manischen” Phasen) und Phasen mit depressiver Stimmung und Verminderung von Antrieb und Aktivität.
Weitere Informationen:
Eine Übersicht über die Krankheitsbilder Depressionen und die Bipolare Erkrankungen sowie über die Therapiemöglichkeiten finden Sie in den Übersichtsartikeln Depressionen und Bipolare Störung.
Ausführlichere Informationen für Betroffene und Angehörige zu den Themen Depressionen, Bipolare Erkrankungen / Manie, Dysthymie und Zyklothymie finden Sie in den Kapiteln Patienteninformation: Depressionen, Bipolare Erkrankungen, Dysthymie, Zyklothymie.
Fachinformationen für Fachkreise sowie für alle besonders Interessierten finden Sie in den Kapiteln Fachinformation: Affektive Störungen, Depressive Störungen, Bipolare affektive Störungen, Dysthymia und Zyklothymia.
Angsterkrankungen
Angst ist ein Gefühl, dass vermutlich jeder Mensch schon einmal erlebt hat. Dieses Gefühl ist für uns (über-)lebenswichtig, denn die “Angst” ist ein wichtiges Alarmsignal mit dem unser Körper versucht, uns vor einer akuten oder bevorstehenden Gefahrensituation zu warnen. Menschen, die keine oder zu wenig Angst verspüren, sind in der großen Gefahr, dass sie sich oder andere in bedrohliche Situationen bringen, die sie nicht bewältigen können. Die Angst kann jedoch auch zu einer Krankheit werden - wenn sich die Angstgefühle immer mehr verselbstständigen und sich eine so genannte Angsterkrankung entwickelt. Es werden verschiedene Arten von Angsterkrankungen, unter anderem die:
Agoraphobie
Als Agoraphobie werden Angsterkrankungen bezeichnet, die mit einer ausgeprägten Angst vor öffentlichen Räumen oder dem Verlassen des Hauses einhergehen. Da die meisten Betroffenen nicht nur unter Ängsten vor Plätzen leiden, sondern auch diverse öffentliche Situationen wie Menschenansammlungen, Kaufhäuser, Supermärkte, öffentliche Verkehrsmittel, Theater- und Restaurantbesuche usw. angstbesetzt sind, wird der Begriff der „Agoraphobie“ heutzutage weiter gefasst und bezeichnet allgemein Ängste vor öffentlichen Orten, vor Reisen und/oder vor dem Verlassen des Hauses. (mehr...)
Panikstörung
Die Panikstörung, auch episodisch paroxysmale Angst genannt, ist durch wiederkehrende Panikattacken gekennzeichnet. Die Panikattacken können völlig unvorhersehbar auftreten. Es kann aber auch vorkommen, dass bestimmte Situationen wie z.B. Menschenmengen oder Reisen ohne Begleitung zur Auslösung der Panikattacke führen. Zu den wichtigsten Symptomen der Panikattacken gehören plötzlich auftretendes Herzklopfen, Brustschmerz, Erstickungsgefühle, Schwindel und Entfremdungsgefühle. (mehr...)
Soziale Phobie
Die Soziale Phobie ist geprägt durch eine übermäßige Angst vor sozialen Situationen wie z.B. dem Essen oder Trinken im Beisein anderer Menschen, dem Ansprechen einer fremden Person oder dem Reden in bzw. vor Gruppen von Menschen. Je nach Ausprägungsgrad der sozialen Phobie können diese Ängste auf wenige Situationen beschränkt sein oder sich auf ein weites Spektrum von Sozialkontakten wie z.B. jegliche Begegnung mit anderen Menschen beziehen. (mehr...)
Spezifische Phobien
Als spezifische Phobien bezeichnet man Ängste, die auf spezifische Auslöser oder Situationen bezogen sind. Beispiele für spezifische Ängste sind die Höhenangst (Akrophobie), Raumangst (Klaustrophobie), Flugangst (Aviophobie) und die diversen Tierphobien wie z.B. die Spinnenangst (Arachnophobie) und die Angst vor Hunden. (mehr...)
Generalisierte Angststörung
Der Begriff Generalisierte Angststörung beschreibt eine generalisiert und anhaltend auftretende Angstsymptomatik, bei der die Angst nicht auf bestimmte Umgebungsbedingungen oder Situationen beschränkt ist sondern "frei flottiert". Die Symptome der generalisierten Angststörung sind variabel, es können z.B. körperliche Beschwerden wie ständige Nervosität, Zittern, Muskelspannung, Schwitzen, Benommenheit, Herzklopfen, Schwindelgefühle oder Oberbauchbeschwerden auftreten. Viele Betroffene leiden auch unter der Befürchtung, dass sie selbst oder ein Angehöriger demnächst erkranken oder einen Unfall haben könnten. (mehr...)
Weitere Informationen:
Eine Übersicht über die verschiedenen Angsterkrankungen und die Therapiemöglichkeiten finden Sie in den Übersichtsartikeln Agoraphobie, Panikstörung, Soziale Phobie, Spezifische Phobien und Generalisierte Angststörung.
Ausführlichere Informationen für Betroffene und Angehörige finden Sie in den Kapiteln Patienteninformation: Ängste (allgemein), Agoraphobie, Panikattacken, Soziale Phobie, Spezifische Phobien und Generalisierte Angststörung.
Fachinformationen für Fachkreise sowie für alle besonders Interessierten finden Sie in den Kapiteln Fachinformation: Angststörungen (Übersicht), Agoraphobie, Panikstörung, Soziale Phobie, Spezifische Phobien und Generalisierte Angststörung.
Posttraumatische Belastungsstörung
Nach belastenden traumatischen Erlebnissen wie Unfällen oder einem sexuellen Missbrauch kann es sein, dass sich nach einigen Wochen bis Monaten bei den Betroffenen als Folgeerkrankung eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), auch Posttraumatic Stress Disorder (PTSD) genannt, entwickelt. Die typischen Merkmale der PTSD sind das wiederholte Wiedererleben des Traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen (Intrusionen bzw. Flashbacks), Träumen oder Albträumen, sowie ein andauerndes Gefühl von Betäubtsein und emotionaler Stumpfheit. Auch fühlen sich die Betroffenen häufig freudlos sowie gleichgültig und teilnahmslos gegenüber ihrem Umfeld. Hinzu kommt eine Vermeidung von Aktivitäten und Situationen, welche die Erinnerungen an das Trauma wachrufen könnten.
Weitere Informationen:
Eine Übersicht über das Krankheitsbild Posttraumatische Belastungsstörung und die Therapiemöglichkeiten finden Sie im Übersichtsartikel Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD).
Ausführlichere Informationen für Betroffene und Angehörige zum Thema Posttraumatische Belastungsstörung finden Sie im Kapitel Patienteninformation: PTBS / PTSD.
Fachinformationen für Fachkreise sowie für alle besonders Interessierten finden Sie im Kapitel Fachinformation: PTBS / PTSD.
Burnout-Syndrom
Insbesondere engagierte Menschen können in beruflichen oder sozialen Situationen durch andauernde Überbelastung, mangelndes Lob und fehlende Anerkennung, Mobbing oder ständige Kritik ein so genanntes Burnout-Syndrom entwickeln. Ein frühes Eingreifen ist wichtig, um der Entwicklung einer Depression vorzubeugen und um den Betroffenen ihre Lebenslust zurückzugeben.
Weitere Informationen:
Ausführlichere Informationen für Betroffene und Angehörige zum Thema Burnout-Syndrom finden Sie im Kapitel Patienteninformation: Burnout-Syndrom.
Fachinformationen für Fachkreise sowie für alle besonders Interessierten finden Sie im Kapitel Fachinformation: Burnout-Syndrom.
Zwangsstörungen
Unter Zwängen versteht man Gedanken oder Impulse, welche die Betroffenen immer wieder stereotyp und quälend beschäftigen. Dabei wird in sogenannte Zwangsgedanken und in Zwangshandlungen unterschieden. Zwangsgedanken sind Ideen, Vorstellungen oder Impulse, die den Betroffenen immer wieder beschäftigen. Die Zwangsgedanken können die Form von zwanghaften Ideen, von bildhaften Vorstellungen oder von Zwangsimpulsen annehmen. Eine besondere Form der Zwangsgedanken ist der Grübelzwang, bei dem die Betroffenen in endlose Überlegungen über Alternativen geraten und dadurch häufig die Fähigkeit verlieren, notwendige Entscheidungen des täglichen Lebens zu treffen. Zwangshandlungen oder Zwangsrituale sind Stereotypien, die von den Betroffenen ständig wiederholt werden. Am häufigsten kommen Reinigungs- bzw. Waschzwänge (z.B. Händewaschen, Duschen) und Kontrollzwänge (z.B. Haustür, Herd) vor. Weitere typische Zwangshandlungen sind z.B. der Sammelzwang, Zählzwang, Ordnungszwang oder der Einkaufszwang.
Weitere Informationen:
Eine Übersicht über das Krankheitsbild Zwangserkrankungen und die Therapiemöglichkeiten finden Sie im Übersichtsartikel Zwänge / Zwangsstörungen.
Ausführlichere Informationen für Betroffene und Angehörige zum Thema Zwangserkrankungen finden Sie im Kapitel Patienteninformation: Zwänge.
Fachinformationen für Studierende sowie für alle besonders Interessierten finden Sie im Kapitel Fachinformation: Zwangsstörungen.
Chronische Schmerzen
Chronische Schmerzen stellen für die Betroffenen häufig auch eine erhebliche seelische Belastung dar. Viele Betroffene entwickeln im Verlauf ihrer Erkrankung neben den Schmerzen auch Depressionen oder Ängste. Die Psychotherapie versucht, den Betroffenen trotz (oder gerade wegen) ihrer Schmerzen den Lebensmut zurück zu geben.
Weitere Informationen:
Eine Übersicht über das Thema Chronische Schmerzen finden Sie im Übersichtsartikel Chronische Schmerzen.
Ausführlichere Informationen für Betroffene und Angehörige zum Thema chronische Schmerzen finden Sie im Kapitel Patienteninformation: Chronische Schmerzen.
Fachinformationen für Studierende sowie für alle besonders Interessierten finden Sie im Kapitel Fachinformation: Chronische Schmerzen.
Beratungsstellen in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Wasserburg und Miesbach
Adressen für Beratungsstellen für Menschen mit seelischen Erkrankungen wie Depressionen, Ängsten etc., sowie Adressen für Familienberatung, Sozialberatung usw in den Landkreisen Rosenheim, Traunstein, Wasserburg, Miesbach sowie in den benachbarten Regionen finden sie im Kapitel Beratungsstellen:
Rosenheim (Stadt), Rosenheim (Landkreis), Traunstein (Stadt), Traunstein (Landkreis), Wasserburg, Miesbach, Kufstein, Salzburg, München.
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