Gesundheit und Psyche

Herzlich Willkommen! Wir freuen uns, Sie auf unserer Internetseite begrüßen zu dürfen. Sie finden hier umfangreiche Informationen zur seelischen Gesundheit sowie über psychische Erkrankungen und deren Behandlungs­möglichkeiten.

Mit den besten Grüßen aus Prien am Chiemsee,

Dr. Sandra Elze und Dr. Michael Elze.

Im folgenden finden Sie eine Übersicht über die Themen dieser Internetseite. Im Bereich “Gesundheit und Psyche” finden Sie umfangreiche Informationen über Ängste, Zwänge, Depressionen, Burn-out uvm. für Betroffene und Angehörige.

Weitergehende Fachinformationen für Fachkreise und besonders Interessierte finden Sie darüber hinaus im Bereich “Psychologie & Psychotherapie - Fachinformationen”.

Sie können auch gerne unser gesamtes Internetangebot nach den Themen durchsuchen, die Sie interessieren. Tragen Sie dazu bitte einfach in dem folgenden Feld Ihre Suchbegriffe ein:

Ängste

Ängste

Angst ist ein Gefühl, das für uns (über-)lebenswichtig ist, denn die “Angst” ist ein wichtiges Alarmsignal, mit dem unser Gehirn und unser Körper versuchen, uns vor einer akuten oder bevorstehenden Gefahrensituation zu warnen.

Neben dem “Gefühl der Angst” treten dabei auch sehr oft körperliche Reaktionen auf, wie z.B. Herzrasen, Übelkeit, Atemnot oder Schwindel.

Angst kann jedoch auch zu einer Krankheit werden - wenn sich die Angstgefühle immer mehr verselbst­ständigen und sich eine so genannte Angststörung entwickelt.

Je nachdem, welche Symptome im Vordergrund stehen, werden verschiedene Arten von Angststörungen unterschieden. Viele Ängste beziehen sich auf bestimmte Situationen oder Objekte, wie z.B. die Agoraphobie (Platzangst), die Sozialen Ängste oder die so genannten Spezifischen Phobien. Andere Angststörungen, wie z.B. die Generalisierte Angststörung oder die Panikstörung, können auch immer wieder ohne spezielle Auslöser auftreten.

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   • Ängste und Phobien (Informationen für Betroffene und Angehörige)
   • Angststörungen (Fachinformationen)
   • Sprechstunde Angsterkrankungen


Agoraphobie (“Platzangst”)

Agoraphobie

Bei den Angststörungen treffen der umgangssprachliche und/oder wissenschaftliche Name oftmals nur ungenau die “wirklichen” Ängste und Sorgen der Betroffenen, die Agoraphobie (“Platzangst”) ist ein typisches Beispiel dafür.

Als Agoraphobie bezeichnet man “historisch” Erkrankungen, die mit einer ausgeprägten Angst vor großen Plätzen, öffentlichen Räumen oder vor dem Verlassen des Hauses einhergehen.

Auch wenn diese Erkrankung ursprünglich als Agoraphobie - also als “Platzangst” - bezeichnet wurde, leiden die meisten Erkrankten nicht nur unter “Ängsten vor Plätzen”, sondern unter Ängsten vor verschiedensten öffentliche Situationen, wie zum Beispiel vor Menschen­ansammlungen, Kaufhäusern, Supermärkten, öffentlichen Verkehrsmitteln, Theater-, Kino- und Restaurantbesuchen usw.

Und auch dies sind oftmals nur die vordergründigen Themen, im Hintergrund stehen bei den Betroffenen sehr oft große Ängste davor, z.B. in der Öffentlichkeit hilflos zu werden, auf die Unterstützung von anderen angewiesen zu sein, die Kontrolle zu verlieren oder sich selbst als schwach und hilflos zu erleben.

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   • Agoraphobie (Informationen für Betroffene und Angehörige)
   • Agoraphobie (Fachinformationen)


Panikstörung

Als Panikstörung bezeichnet man Angststörungen mit wiederkehrenden ausgeprägten emotionalen und körperlichen Beschwerden, so genannten Panikattacken. Bei einigen Betroffenen treten die Panikattacken völlig unvorhersehbar und ohne bestimmte Auslöser auf, bei anderen sind bestimmte Situationen, wie z.B. Menschenmengen, die Auslöser der Panikattacken.

Die Panikattacken gehen mit körperlichen Symptomen, wie z.B. plötzlich auftretendem Herzklopfen, Enge im Brustkorb, Erstickungsgefühlen oder Schwindel, sowie mit psychischen Symptomen, wie z.B. Entfremdungs­gefühlen, einher.

Weiterlesen:
   • Panikattacken (Informationen für Betroffene und Angehörige)
   • Panikstörung (Fachinformationen)


Soziale Phobie

Soziale Ängste

Als Soziale Phobie bezeichnet man Erkrankungen, die durch eine ausgeprägte Angst vor sozialen Situationen - wie z.B. vor dem Essen oder Trinken im Beisein anderer Menschen, dem Ansprechen einer fremden Person oder dem Reden in bzw. vor Gruppen von Menschen - geprägt sind.

Wie auch bei den anderen Angsterkrankungen ist ein gewisses Maß an Sozialen Ängsten vollkommen “normal” und menschlich. Bei der Sozialen Phobie sind diese Ängste jedoch so ausgeprägt, dass sie die Erkrankten deutlich in ihrer Lebens­qualität beeinflussen.

Je nach Ausprägungsgrad der Sozialen Phobie können diese Ängste auf wenige Situationen beschränkt sein oder sich auf ein weites Spektrum von Sozialkontakten wie z.B. jegliche Begegnung mit anderen Menschen beziehen.

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   • Soziale Ängste (Informationen für Betroffene und Angehörige)
   • Soziale Phobie (Fachinformationen)


Spezifische Phobien

Höhenangst

Spezifische Phobien sind Erkrankungen, bei denen die Ängste auf bestimmte “spezifische” Auslöser oder Situationen bezogen sind, wie z.B. die Höhenangst (Akrophobie), die Raumangst (Klaustrophobie), die Flugangst (Aviophobie) oder die verschiedenen Tierphobien - also die Ängste vor bestimmten Tieren, wie z.B. die Angst vor Spinnen (Arachnophobie) und die Angst vor Hunden.

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   • Spezifische Phobien (Informationen für Betroffene und Angehörige)
   • Spezifische Phobien (Fachinformationen)


Generalisierte Angststörung

Generalisierte Angststörung

Generalisierte Angststörung nennt man eine Erkrankung, bei der die Ängste nicht auf bestimmte Situationen oder Objekte beschränkt sind, sondern generalisiert und oftmals auch lange anhaltend auftreten.

Die Ängste beziehen sich dabei sehr oft auf die (übermäßige) Sorge der Betroffenen, dass sie selbst oder ein Mitglied ihrer Familie von einem Unglück oder Unheil betroffen werden könnte.

Die Symptome der Generalisierten Angststörung können in verschiedener Form und unterschiedlichem Ausprägungsgrad auftreten. Neben den oben genannten Ängsten und Sorgen können zum Beispiel auch körperliche Beschwerden, wie ständige Nervosität, Muskelanspannung, Zittern, Schwitzen, Herzklopfen, Atemnot, Schwindel­gefühle oder Bauch­beschwerden, auftreten.

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   • Generalisierte Angststörung (Informationen für Betroffene und Angehörige)
   • Generalisierte Angststörung (Fachinformationen)


Zwangsstörungen

Zwänge bzw. Zwangsstörungen gehören - wie auch die Angsterkrankungen - ebenfalls zu den häufigen seelischen Erkrankungen. Dabei wird in die sogenannten Zwangshandlungen sowie in Zwangsgedanken unterschieden.

Zwänge

Häufige Zwangshandlungen sind z.B. der Reinigungszwang bzw. der Waschzwang, der Kontrollzwang, der Sammelzwang, der Zählzwang oder der Ordnungszwang.

Zwangsgedanken können in unterschiedlichsten Formen auftreten, wie zum Beispiel als sich immer wieder audrängende Sorgen, als überwertige Ideen oder als bildhafte Vorstellungen.

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   • Zwänge (Informationen für Betroffene und Angehörige)
   • Zwangsstörungen (Fachinformationen)
   • Sprechstunde Zwangsstörungen


Depressionen

Depressionen

Im Rahmen von Depressionen können neben einer gedrückten Stimmung und einer ausgeprägten Freud– und Interessen­losigkeit auch weitere Beschwerden, wie z.B. Antriebslosigkeit, schnelle Ermüdbarkeit, Konzentrations­störungen, ständiges Grübeln, sozialer Rückzug oder ein vermindertes Selbstwertgefühl auftreten.

Auch körperliche Symptome, wie Appetitlosigkeit, Frustessen, Schlafstörungen oder Tagesmüdigkeit sind häufige Merkmale von Depressiven Störungen.

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   • Depressionen (Informationen für Betroffene und Angehörige)
   • Depressive Störungen (Fachinformationen)


Bipolare Störungen / Manie

Bipolare Erkrankung

Neben den so genannten “Unipolaren Depressionen”, bei denen die Erkrankten vorrangig unter den Phasen mit niedergedrückter Stimmung leiden, gibt es auch weitere Krankheitsbilder wie z.B. die so genannten Bipolaren Störungen, bei denen die Stimmung und die Aktivität der Betroffenen zwischen Phasen mit gehobener Stimmung, vermehrtem Antrieb und Aktivität (sogenannten “hypomanischen” oder “manischen” Phasen) und Phasen mit depressiver Stimmung und Verminderung von Antrieb und Aktivität wechselt.

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   • Bipolare Erkrankungen (Informationen für Betroffene und Angehörige)
   • Bipolare Störungen (Fachinformationen)


Burn-out-Syndrom

Burn-out-Syndrom<

Eine andauernde Überlastung und Frustration in beruflichen oder sozialen Situationen, z.B. durch mangelndes Lob und fehlende Anerkennung, Mobbing oder ständige Kritik, kann zu einem so genannten Burn-out-Syndrom führen.

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   • Burn-out-Syndrom (Informationen für Betroffene und Angehörige)
   • Burn-out-Syndrom (Fachinformationen)


Posttraumatische Belastungsstörung

Posttraumatische Belastungsstörung

Nach belastenden traumatischen Erlebnissen wie Unfällen oder einem sexuellen Missbrauch kann es sein, dass sich nach einigen Wochen bis Monaten bei den Betroffenen als Folgeerkrankung eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), auch Posttraumatic Stress Disorder (PTSD) genannt, entwickelt.

Die typischen Merkmale der PTSD sind das wiederholte Wiedererleben des Traumas in sich aufdrängenden Erinnerungen (so genannten Intrusionen bzw. Flashbacks), Träumen oder Albträumen, sowie ein andauerndes Gefühl von Betäubtsein und emotionaler Stumpfheit.

Auch fühlen sich die Betroffenen häufig freudlos sowie gleichgültig und teilnahmslos gegenüber ihrem Umfeld. Hinzu kommt eine Vermeidung von Aktivitäten und Situationen, welche die Erinnerungen an das Trauma wachrufen könnten.

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   • PTBS (Informationen für Betroffene und Angehörige)
   • PTBS (Fachinformationen)


Chronische Schmerzen

Chronische Schmerzen stellen für die Betroffenen häufig neben den körperlichen Beschwerden auch eine erhebliche seelische Belastung dar. Viele Betroffene entwickeln im Verlauf ihrer Erkrankung neben den Schmerzen auch Depressionen oder Ängste. Die Psychotherapie versucht, den Betroffenen trotz (oder gerade wegen) ihrer Schmerzen den Lebensmut zurück zu geben.

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   • Chronische Schmerzen (Informationen für Betroffene und Angehörige)